Arginin - die Erfolgsgeschichte einer Aminosäure
Bereits 1886 von zwei deutschen Chemikern entdeckt, führte das Arginin lange Zeit ein Schattendasein in der Wissenschaft. Dies änderte sich allerdings schlagartig, als Wissenschaftlern der britischen „Wellcome Research Laboratories" 1989 der Nachweis gelang, dass der menschliche Organismus aus Arginin das gasförmige Stickstoffmonoxid (chemisches Kürzel: NO) bilden kann. Das war eine Sensation, denn niemand hätte je gedacht, dass Stickstoffmonoxid, ein bei Verbrennungsprozessen entstehendes umweltschädliches Gas, im menschlichen Organismus produziert wird, geschweige denn, dass es hier sogar wichtige Funktionen erfüllt. So das ist Arginin.