das verhältnis zwischen fett- und kohlenhydratverbrennung sollte nach meinem wissensstand nicht durch die mahlzeit vor dem training verschoben werden. die nährstoffe aus der mahlzeit müssen ja auch erstmal in ihre bestandteile zerlegt und über den darm aufgenommen werden. höchstens der hohe insulinspiegel durch eine hochglykämische mahlzeit könnte den fettabbau stoppen und zusammen mit der plötzlichen belastung, die zunächst fast nur KH verbraucht, zum "unterzucker" führen. also lieber eine niedrigglykämische mahlzeit fürs laden vor dem sport...
während des ausdauersports werden die ersten minuten fast ausschließlich kohlenhydrate abgebaut. nach und nach steigt der anteil der fettoxidation an der energiegewinnung dann. das ist aus drei gründen gut. zum einen wird bei der fettverbrennung kein laktat gebildet, das für eine schnellere muskelermüdung sorgt. zum anderen wird glykogen (= gespeicherte kohlenhydrate) gespart. juckt die diät-jogger kaum, im langstreckenbereich ist sowas aber immer gut für zwischensprints, die später mal nötig sein könnten. und drittens wird die fettoxidation "trainiert". das aber nur bei hoher intensität. "so laufen dass man sich noch gemütlich unterhalten kann" ist quatsch und höchstens für absolute anfänger sinnvoll, weil sie anders nicht lange durchhalten. bei höherer intensität lässt sich der anteil der fettverbrennung am energieverbrauch aber nach und nach steigern. trainierte läufer/radfahrer/... haben bei hoher intensität einen grösseren anteil an verbranntem fett als untrainierte personen bei mittlerer intensität.
hinterher würde ich in erster linie kohlenhydrate reinhauen. da ausdauersportler anscheinend einen größeren proteinverlust als kraftsportler haben würde ich auch für schnell verdauliches eiweiß nach dem sport sorgen - also kein casein aus quark, hüttenkäse & co.
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