Hier mal alles für die Titten.
Das Bankdrücken
Bankdrücken (engl. Benchpress) ist eine der sieben Grundübungen und sollte Bestandteil eines jeden guten Trainingsplans sein. Außerdem ist Bankdrücken neben Kniebeugen und Kreuzheben Teil des Kraftdreikampfes.
Primär:
Brust (musculus pectoralis major; musculus pectoralis minor)
Secundär:
vorderer Anteil Schulter (musculus deltoideus)
Trizeps (musculus triceps brachii)
Bankdrücken wird immer auf einer Hantelbank ausgeführt (Ausnahme: Maschine), jedoch gibt es verschiedene Varianten zur Ablage der Langhantel:
Jede Ablage hat ihre Vor- und Nachteile.
Langhantelständer
Beim einfachen Lahnhantelständer ist es für den Trainingspartner einfach zu helfen. Allerdings sollte man hier nur mit Trainingspartner trainieren, da ansonsten die Gefahr groß ist, dass bei Muskelversagen die Hantelstage auf den Körper fällt.
Multipresse
Die Langhantel wird in einer Schiene geführt und ist daher sehr sicher und kann bedenkenlos ohne Trainingspartner verwendet werden. Jedoch ist durch die Führungsschiene kein freies Training möglich und der positive Effekt dessen entfällt.
Rack
Ein Rack verbindet die Eigenschaften der beiden anderen Ablagemöglichkeiten. Man hat die Sicherheit, dass man die Hantel auf jeder Höhe ablegen kann und bei Muskelversagen fliegt die Hantel maximal bis zu den unteren Querholmen, welche optimalerweise knapp oberhalb des Brustkorbs liegen sollten. Trotz der Sicherheit, hat man den Vorteil dass man vollkommen frei Trainieren kann und die positiven Effekte nutzen kann.
Normalerweise wird mit einer olympischen Langhantel (2,20 m, 20 kg) trainiert.
Man legt sich auf die Hantelbank, unter die gewählte Ablage und fast die Langhantel. Kurz vor dem heraus heben werden der Rückenstrecker angespannt, hierdurch entsteht ein LEICHTES Hohlkreuz und man zieht die Schulterblätter, zur Stabilisierung der Schultergelenke, nach hinten. Nachdem heraus heben der Hantel, sollte sich diese mittig über der Brust befinden.
Das Gewicht wird nun langsam und kontrolliert auf die Brust herunter (negative Bewegung) gelassen, bis die Ellenbogen sich im 90° Winkel befinden. Anschließend wird die Hantel wieder nach oben (positive Bewegung) gedrückt, bis die Arme fast ganz ausgestreckt sind, die Betonung liegt auf fast. Beugt man die Arme mehr als minimal 90° oder streckt man diese ganz durch geht die Belastung von den Muskeln auf die Gelenke über, was zu Verletzungen führen kann. Während der gesamten Übung bleibt der Rückenstrecker angespannt und die Schulterblätter nach hinten gezogen.
Man kann diese Übung in vieler Hinsicht variieren. Stellt man die Liegefläche der Bank auf (Schrägbankdrücken) geht die Belastung mehr auf den oberen Teil der Brust und die Schultern werden mehr eingebunden. Stellt man die Liegefläche negativ (Negativ Bankdrücken) wird der untere Anteil der Brustmuskulatur mehr beansprucht und die Belastung geht weg von den Schultern hin zum Trizeps. Eine weitere Variationsmöglichkeit ist die Griffweite, je enger der Griff umso mehr wird der Trizeps belastet.
Eine weitere Möglichkeit ist das Training mit zwei Kurzhanteln, hierbei wird vor allem die Koordination gefördert und „kleine Hilfsmuskeln“ werden gereizt.
Überblick
Bankdrücken LH
Bankdrücken KH
Schrägbankdrücken
Negativ Bankdrücken
Enges Bankdrücken (flach, schräg, negativ)
An der Maschine
Außerdem kann in der Beinstellung variiert werden, jeder muss für sich heraus finden, ob er die Beine auf den Boden oder die Bank stellt oder diese in der Luft kreuzt. Menschen mit einem Hohlkreuz sollten dieses beim Bankdrücken nicht durchstrecken, sondern gerade auf der Bank liegen oder am besten die Füße in der Luft halten