|
| Gepostet von: Djamil on 02/22/2010 23:02:16 |
|
Hier mal ein parr infos zu L-Arginin: Arginin ist eine Aminosäure, die auch proteinogen ist. Bei einem Menschen ist Arginin halbessentiell oder auch semiessentiell. Der Begriff kommt aus der lateinischen Sprache. Es gibt viele verschiedene proteinogene Aminosäuren, aber Arginin hat den höchsten Anteil an Stickstoff. Bei einer Minderung von Aminosäuren entsteht Ammoniak und dieser wird in Harnstoff umgewandelt. Dieser Vorgang findet bei Metaboliten des Harnstoffzyklus wie beispielsweise eben bei Arginin statt. Der Stoff ist außerdem eine so genannte α-Aminosäure mit Guanidin Funktionen. Eine Guanidin Gruppe ist protoniert in sauren und auch neutralen Stoffen. Des Weiteren trägt die Gruppe eine positive Ladung und diese ist inmitten der Aminogruppen delokalisiert. Ein Protein, das Arginin enthält, lässt sich besser in Wasser auflösen. Der Stoff kommt fast in allen Proteinen vor. Nun aber einige Beispiele von Lebensmitteln je 100Gramm: Hühnerfleisch 1,35Gramm, Erdnüsse 3,46Gramm, Garnelen 1,74Gramm und Thunfisch 1,25Gramm. Arginin gehört zu der Gruppe der so genannten basischen Aminosäuren. Solche Gruppen beinhalten eine Guanidinogruppe und diese ist im neutralen Bereich immer positiv geladen. Der Stoff lässt sich außerdem sehr gut im Wasser auflösen und zeigt alkalische Reaktionen. Im Arginin sind ebenfalls Stickstoff Phosphat Verbindungen in Form von Organismen enthalten. Der Stoff nimmt auch an vielen Arbeiten im Körper teil. Es gibt auch L-Arginin aus dem Stickstoffmonoxid entsteht und dieses kann zur Gefäßerweiterung verwendet werden. Dieser Vorgang ist wichtig zur Steuerung des Blutflusses. Mit Hilfe der Bildung von Stickstoffmonoxid kann das L-Arginin zudem auch positiv auf die Steuerung des Zucker- und Blutfettspiegels einwirken. Eine weitere positive Nebenwirkung ist auch, dass die Pumpleistung des Herzens gesteigert wird. Auch beim Hormonstoffwechsel ist der Stoff sehr wichtig. Er wird gebraucht, damit der Körper Insulin und Wachstumshormone freisetzen kann. Das Immunsystem wird durch Arginin zusätzlich auch noch gestärkt. Im Rahmen des Harnstoffzyklus kann der Mensch eine entsprechende Menge selbst synthetisieren. Doch die Anzahl ist nicht ausreichend, vor allem nicht um die erforderliche Menge bei Menschen zu produzieren, die sich noch in der Wachstumsphase befinden. Für Kinder ist der Stoff daher auch dringend erforderlich. Aber auch bei Erwachsenen stellt der Körper oft nicht ausreichende Mengen des Stoffes her. Das ist auch deshalb so, wenn sich Menschen nicht ausgewogen ernähren. Krankheiten wie beispielsweise hoher Blutdruck oder auch Arteriosklerose sind außerdem Gründe wieso man zusätzlich L-Arginin zu sich nehmen muss.
|