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Gepostet von: Kokobandit am 10/23/2009 15:01:40


Im Jahr 1999 wurde Jürgen Brähmer von Universum Box-Promotion unter Vertrag genommen, sein Profidebüt fand am 11. Dezember 1999 in Hamburg statt. In seinem 24. Profikampf gewann er am 12. Oktober 2002 den WBC-International Titel. Anschließend wurde seine Karriere aufgrund einer Haftstrafe für drei Jahre unterbrochen. Sein erfolgreiches Comeback fand am 15. Oktober 2005 statt. Am 4. Februar 2006 gelang Brähmer durch einen Punktsieg gegen den Südafrikaner Andre Thysse der erneute Gewinn des WBC-International Titels.

Am 27. Mai 2006 traf Brähmer auf seinen Stallkollegen Mario Veit. Zwar gelang ihm in der ersten Runde ein Niederschlag, dennoch unterlag er Veit unerwartet nach Punkten. In seinem nächsten Kampf besiegte er den Argentinier Francisco Antonio Mora durch Ko in der achten Runde. Im Mai 2007 gewann Jürgen Brähmer den WBO-Intercontinental Titel im Supermittelgewicht gegen Héctor Javier Velazco, musste in diesem Kampf in der sechsten Runde aber erstmals in seiner Profikarriere selbst zu Boden.

Anschließend trat er am 15. September 2007 in Rostock zu einem Rückkampf gegen seinen einstigen Bezwinger Mario Veit an und konnte sich für die Niederlage im Jahr zuvor durch einen Ko-Erfolg in der vierten Runde revanchieren. Nach dem Kampf wechselte Brähmer vom Supermittelgewicht in das Halbschwergewicht. Seinen ersten Kampf in der höheren Gewichtsklasse gewann er im April 2008 gegen Karim Bennama.

Schon in seinem zweiten Kampf im Halbschwergewicht wurde ihm ein Weltmeisterschaftskampf ermöglicht; er trat am 22. November 2008 in Rostock gegen den WBA-Titelträger Hugo Hernan Garay aus Argentinien an und verlor über zwölf Runden nach Punkten.

Brähmer besiegte am 7. März 2009 in Dresden im Kampf um die vakante Europameisterschaft Rachid Kanfouah durch technischen K.o. in der fünften Runde, nachdem der Kampf aufgrund des gänzlich zugeschwollenen linken Auges Kanfouahs vom Ringrichter abgebrochen wurde. Er verteidigte den Titel durch einen Erstrunden-KO gegen den Italiener Antonio Brancalion bevor er ihn wieder niederlegte, um gegen den ebenfalls bei Universum-Box-Promotion unter Vertrag stehenden Aleksy Kuziemski um die Interimsweltmeisterschaft des WBO-Verbandes zu boxen. Brähmer gewann gegen den Polen durch technischen KO in der elften Runde und erwarb somit das Recht, gegen den langjährigen WBO-Weltmeister Zsold Erdei antreten zu können.

Am 22. August 2009 hat sich Brähmer die Interims-Weltmeisterschaft der World Boxing Organization (WBO) in Budapest in einem Kampf gegen seinen polnischen Stallkollegen Aleksy Kuziemski durch technischen K.o. in der elften Runde geholt.





Gepostet von: Dymatize on 10/24/2009 00:37:09


Ich wünsche Jürgen alles gute. Und hoffe er wird sich jetzt wirklich auch nur um den Boxsport kümmern.

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Gepostet von: Martin1983 on 10/27/2009 10:21:07


hallo Leute

ich verfolge auch die kämpfe von Jürgen und ich muss sagen er ist ein krasser Boxer und hat ja nun auch schon einige Erfolge erbracht! ja was leider schade ist von ihm ist, das man auch einige negative Schlagzeilen von ihm hört. wenn man so ein Talent hat wie er dann sollte man die Chance auch nutzen denn es kann auch wieder schnell vorbei sein! naja wir als Fans hoffen nur das er in naher Zukunft noch sehr erfolgreiche kämpfe bestreitet und den richtigen Weg einschlägt!

LG Martin

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Gepostet von: Muskelaufbau on 02/22/2010 23:31:53


Infos direkt von Quelle Jürgen Brähmer Seite: Die Anfänge im Boxen In der Hansestadt Stralsund am 05. Oktober 1978 geboren und mit fünf Geschwistern in Schwerin aufgewachsen, entwickelte Jürgen Brähmer im jugendlichen Alter von 13 Jahren seine Vorliebe für den Boxsport. Es dauerte nicht lange und bereits 1994 fand sein Talent die erste bedeutende Anerkennung durch den damaligen Landestrainer von Mecklenburg-Vorpommern Michael Timm, der den jungen Jürgen Brähmer bis heute unter seine Fittiche nahm und in das Sportinternat des Schweriner SC holte. Die Amateurzeit Schon während seiner Amateurlaufbahn präsentierte Jürgen Brähmer sein können als Boxer, indem er in 95 von 100 Kämpfen den Sieg errang, darunter auch zwei Erfolge 1996 gegen Ricky Hatton, sowie die Siege über Felix Sturm 1997 und Carl Froch 1998 im Finale der deutschen Meisterschaft. Auf diesem Wege gelang es dem aufstrebenden Boxtalent für den Schweriner SC in der Bundesliga ganz und gar ungeschlagen zu bleiben. Außerdem errang Jürgen Brähmer in seiner Zeit als Amateur noch weitere Titel, wie Deutscher Jugend-Meister, Deutscher Junioren-Meister, 1997 Deutscher Senioren-Meister und 1996 in der kubanischen Hauptstadt Havanna sogar den Titel Junioren-Weltmeister. Die Profikarriere beginnt 1999 nahm Universum-Box-Promotion den ehrgeizigen Amateurboxer unter Vertrag, sodass Jürgen Brähmer seine Profikarriere mit einem Sieg über den Algerier Ramdane Kaouane am 11. Dezember 1999 in Hamburg schlagkräftig in Gang setzte. 22 erfolgreiche Kämpfe folgten und wurden mit Brähmers 24. Profikampf am 12. Oktober 2002 gegen Omar Eduardo Gonzalez in Schwerin mit dem Titel als Internationaler Meister des WBC belohnt. Allerdings wurde seine Karriere an dieser Stelle durch eine dreijährige Haftstrafe unterbrochen. Das gelungene Comeback Mit einem Sieg durch technischen K. o. am 12. Oktober 2005 gegen den Armenier Roman Aramian in Düsseldorf gelang es Jürgen Brähmer nahtlos an seine bisherige Siegesreihe anzuknüpfen und die öffentlich gehegten Erwartungen als "Jahrhundert-Talent" zu bestätigen. Nur kurze Zeit später eroberte er im Kampf gegen den Südafrikaner Andre Thysse im Februar 2006 mit seinem 27. Profikampf und Sieg zum zweiten Mal den Titel als Internationaler Meister des WBC. Der steinige Weg zur WM-Chance Seine erste Niederlage als Profiboxer musste Jürgen Brähmer am 27. Mai 2006 in München von seinem Stallkollegen Mario Veit entgegennehmen. Jedoch hinderte ihn dies nicht daran sich in seinem 30. Profikampf am 19.Mai 07 im Duell mit dem Argentinier Hector Javier Velazco den Titel als Interkontinentaler Meister der WBO im Super Mittelgewicht an sich zu nehmen. Auch seine Revanche gegen Mario Veit blieb nicht aus und so eröffnete sich Jürgen Brähmer mit einem K.o.-Sieg am 15. September 2007 in Rostock die lang ersehnte WM-Chance. Vom Europameister zur Weltmeisterschaft Am 22. November 2008 war es dann soweit. Nach einem Wechsel in eine höhere Gewichtsklasse und einem Sieg über den Franzosen Karim Bennama gelangte Brähmer nun im Kampf mit dem Argentinier Hugo Hernan Garay in Rostock zu seinen ersten Griff nach dem Weltmeistertitel, der ihm dieses mal jedoch noch verwehrt blieb. Aber auch dies hielt ihn nicht davon ab, sich dem Duell mit dem Franzosen Rachid Kanfouah am 7. März 2009 zu stellen und den Titel European Champion Light Heavyweight an sich zu nehmen und später gegen Antonio Brancalion siegreich zu verteidigen. Wenig später, am 22.08. 2009 in Budapest, gelang es ihm erneut - der Zutritt zur zweiten WM-Chance. Im Kampf gegen seinen polnischen Stallgefährten Aleksy Kuziemski holte er sich mit einem Sieg durch technischen K. o. den Titel des WBO Interims Weltmeisters und verschaffte sich damit Möglichkeit gegen langjährigen WBO-Weltmeister Zsolt Erdei anzutreten.
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05/23/2012


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